Welche Kriterien sind dir bei der Auswahl von Licht besonders wichtig?
David Kosock: Ein Raum muss funktional gut ausgeleuchtet sein und gleichzeitig die richtigen Emotionen erzeugen. Was als stimmig empfunden wird, ist natürlich subjektiv. Trotzdem gibt es ein gemeinsames Gespür dafür, wann ein Raum gut tut und wann er sich unruhig oder unangenehm anfühlt. In unserer Arbeit setzen wir Licht gern so, dass man zweimal hinschauen muss. Technische Perfektion allein reicht nicht. Spannend wird es, wenn Atmosphäre entsteht und gleichzeitig ein kleiner Irritationsmoment bleibt, dieses Gefühl, dass da noch mehr ist, als man zuerst wahrgenommen hat. Genau das fasziniert mich auch an der Occhio fireball Technologie: Je purer er erscheint, desto stärker ist seine Wirkung.