Ein historisches Gebäude mit bewegter Geschichte, das nun als Luxushotel Cugó Gran Vittoriosa ein neues Kapitel aufschlägt. Eingebettet in den Charme alter Mauern entfaltet sich das Licht von Occhio und lässt das Architekturjuwel – innen wie außen – in neuer Strahlkraft erscheinen.
Rauer Stein, zarte Seele
Licht, das die Architektur nicht aufbricht, sondern sie auffängt und das Beste zum Vorschein bringt: Occhio nahm sich zum Maßstab, die historischen Strukturen respektvoll in die Gestaltung einzubeziehen. Eine Gruppe der Sento sospeso seilt sich zart von der Glaskuppel über dem Empfang herab, während Sento verticale den Blick auf sich zieht. Der Schein der Sento letto greift die Sprache der Architektur auf und formt charakteristische Bögen aus Licht.
Um den Gast durch die vielen Gänge und Treppen zu begleiten, setzt Occhio Helligkeit und Intensität des Lichts an den neuralgischen Kreuzungspunkten ein, so dass der Weg fast intuitiv gefunden werden kann. Eine Sento sospeso deutet eine neue Richtung an, eine Sento verticale lenkt die Aufmerksamkeit auf die Treppe und auf die Pracht des Stiegenaufgangs. Die Leuchten selbst als ein elegantes Detail dieser Bühne – mit unverzichtbarer Wirkung.
Eine besondere Situation ergibt sich in den kulinarischen Bereichen des Hotels: Die Bar bleibt nach außen hin verschlossen – und gewinnt gerade daraus ihre besondere Intimität. Für die Beleuchtung bedeutet dies eine sensible Gratwanderung.
Während die Coro sospeso die Horizontalität der Hotelbar betont, den Tresen in eine Art Rahmen setzt und eine angenehme Atmosphäre zum Verweilen hervorbringt, nimmt die io pico in der Nische dahinter die geschwungene Form der Bögen auf. Der Fokus liegt hier auf einer intimen Stimmung, die von der rundlichen Formensprache der Leuchten untermalt wird.
„Wenn ein Lichtstrahl auf den Maltesischen Stein fällt, offenbart er seinen unvergleichlichen Charakter: warme, sandgelbe Töne, die im Licht selbst zu leuchten beginnen. Das Licht von Occhio verstärkt Farbe und Struktur und lässt den Raum in voller Lebendigkeit schwingen.“
Bastian Große Halbuer, Architekt
Geführte Begegnung
In den Korridoren, durchflutet vom Sonnenlicht, sorgt die Beleuchtung für Kontinuität und Vertrautheit. Während Sento sospeso den Weg vorzeichnet und eine Großzügigkeit entstehen lässt, begrüßt jeweils eine Luna parete an jeder Zimmertüre den Gast an der Schwelle zu seinem temporären Zuhause.
Die hohen Räume der Triplex-Zimmer und -Suiten eröffnen einen vielfältigen Gestaltungsspielraum, der sich auf drei Ebenen entfaltet. Das Spiel mit den Etagen spiegelt sich in der Anordnung und Komposition der Pendelleuchten Mito sospeso wider, deren Licht sich über alle Ebenen hinweg entfaltet. Besonders raffiniert ist die Wirkung der Mito sospesos von außen, die wie eine leuchtende Kaskade im Luftraum schweben. Die Gioia lettura erdet den Raum und bringt Balance und Harmonie für einen entspannten Rückzug.
Im Wellnessbereich entstehen Lichtstimmungen, die den Raum je nach gewünschter Wirkung verwandeln – mal klar und hell, mal sanft gedämpft und entspannend. Für diese facettenreichen Momente werden mehrere Licht-Ebenen orchestriert: die vertikale Ausleuchtung durch die io verticale, die Deckenleuchte Mito aura mit ihrem Spiel aus direktem und indirektem Licht, die Spiegelleuchte Mito sfera sowie die Strahler io giro, die den Raum punktuell akzentuieren.
Schwarz matt als kontrastierender Akzent, Gold matt als harmonisches Detail – die für dieses Projekt gewählten Farbtöne der Occhio Leuchten bereichern das Ambiente des historischen Gebäudes und verkörpern ein neues Erlebnis in der Begegnung zwischen Architektur und Licht.